Ein Julebord ist eine Weihnachtsfeier mit dem traditionellen Esssen „Pinnekjøtt“, sprich Lammrippchen. Leider war ich zu spät mit der Anmeldung und das Essen kostete auch ganze 300 Kronen, so dass ich darauf verzichtet habe und nach dem Essen gekommen bin. Gefeiert wurde in einem großen Restaurant mit einer eigenen Tanzbar in der zweiten Etage, in der aber leider etwas ungewohnt Musik lief (im Stil von MoulinRouge), die eher um Partnertanz als zum alleine auf der Tanzfläche rumhüpfen geeignet war. In Ermangelung einer Tanzpartnerin habe ich dann auch die letzte T-Bane zurück nach Sogn genommen und mich gespannt auf den heutigen Tag ins Bett gelegt. Und jetzt....jetzt ist es endlich soweit. Nachdem ich diesen Eintrag fertig habe, werde ich zum Schluss noch meinen Laptop sicher verstauen und dann ein letztes Mal in die Uni gehen, bevor ich mich endlich auf die Heimreise machen kann. Also, an alle, die ich vorher nicht mehr sehe und die das hier noch zu lesen bekommen – GOD JUL OG ET GODT NYTT ÅR!
Freitag, 19. Dezember 2008
Eine Woche voller Abschiede
So, jetzt ist es bei mir auch endlich so weit, heute geht es nach Hause in die Weihnachtsferien... als einer der letzten hier. Nachdem Anne und Tim wieder weg waren habe ich letzte Woche noch ein wenig unmotiviert für meine mündliche Norwegischprüfung gelernt, die dann wie erwartet auch nur halb so schlimm war, als Zweitprüferin saß zudem meine Phonetiklehrerin mit in der Prüfung!!!
Danach stand am Freitag die Mediziner-Revue auf dem Plan, eine Semesterabschluss-Vorstellung, die jedes Semester vom zweiten Semester organisiert wird. Das ganze war seeeehr lustig und die Norweger waren so betrunken, dass es manchmal schon ein bisschen zu wild wurde. Danach war dann noch eine Party, zu der ich aber nicht mehr gegangen bin, da ich aufgrund meiner Nebenhöhlenentzündung starke Kopfschmerzen hatte. Damit bin ich dann auch zum Arzt gegangen, was hier als ausländischer Student jedesmals 100 Kronen kostet. Von dem verschriebenen Penicillin habe ich aber prompt Ausschlag bekommen, so dass ich mich dann doch ohne Antibiotika durchgeschlagen habe.
Am Sonntag gab es dann schon den ersten Abschied – Simone ist zurück nach Bonn gegangen, ihr Aufenthalt in Norwegen ist damit vorbei... sehr schade, aber zum Glück studieren wir ja in der gleichen Stadt. Am Tag zuvor gab´s haben Inga und ich aber noch ihre Sachen von Kringsjå nach Sogn gebracht und sie hat die letzte Nacht bei Inga geschlafen. Am Abend gab´s von ihr dann noch einen leckeren Tortellini-Auflauf und einen Spieleabend zusammen mit Ingas Mitbewohnern, bei dem ich geniales Spiel kennen gelernt habe, dass ich am Montag dann auch gleich besorgt habe – GIFT TRAP! Am Sonntag hieß es dann aber erst noch ein wenig für die Klausur zu lernen, wobei ich aber nicht sehr viel motivierter war als vor der mündlichen, aber auch die Klausur ist ganz gut gelaufen. Von den vier Stunden habe ich nur drei in Anspruch genommen und ich denke, dass ich schon bestanden haben werden.
Danach ging´s nochmal kurz in die Uni und am Abend gab´s dann Elch bei Camilla. Jeglicher Zweifel war nach dem ersten Bissen dahin, das Essen hat einfach toll geschmeckt. Gut, dass Camilla hier bleibt, so kann sie uns dass irgendwann noch einmal kochen! Danach haben wir dann mein frisch erworbenes Spiel eingeweiht und zum Schluss als Weihnachtseinstimmung „Nightmare before Christmas“ geschaut. Am nächsten Morgen sind dann eine Reihe von Leuten nach Hause weg geflogen. Camilla nach England, Emil nach Frankreich und Inga und nach Deutschland... *schnüf*. Aber die Tränen waren schnell wieder getrocknet, denn alle kommen ja nach Weihnachten noch einmal wieder und am Abend stand das Konzert der Sangvinerne auf dem Plan, ein Mediziner-Männerchor, in dem auch mein Kommilitone Nils-Christian singt.
Ort des Geschehens war ein altes Fabrikgebäude direkt oberhalb des größten Wasserfalles am Akerselva... wunderschön! Und das Konzert war richtig witzig. Wie Nils-Christian vorher schon gesagt hatte, waren sie vielleicht nicht die besten Sänger, dafür wussten sie aber, wie man eine Show auf die Beine stellte, also das genaue Gegenteil zu dem Kirchenkonzert eine Woche vorher. Danach ging´s dann noch zu einer Tasse heißer Schokolade mit Rum in meine Wohnung. Am Donnerstag musste ich mich wieder von ein paar Leuten verabschieden, Charlotte flog am Abend zurück nach Hause. Aber vorher gab es noch ein leckeres Mittagessen bei Rosie in der Wohnung, ein langes Gespräch über die Chaotik in unseren Liebesleben und zum Schluss sind wir dann noch ein letztes Mal zum Weihnachtsmarkt gefahren, um die letzten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Vorher haben wir allerdings Charlotte zu ihrem Zug gebracht... wieder einer weniger. Nach dem Weihnachtsmarkt ging´s am Abend noch zu einem Abschiedstrunk zu Rosie, nachdem ich mich dann von ihr, Sebastian und Nick verabschieden musste.... man sieht, ich bin jetzt ihm verabschieden geübt!!! ;-D Donnerstag musste ich dann meine Wohnung putzen, Wäsche waschen, Koffer packen und mich innerlich auf meine Abreise einstellen. Am Abend gab´s dann noch eine kleine dugnad-Aktion in meiner WG. Als Dugnad wird in Norwegen gemeinschaftliche Arbeit bezeichnet. Wir haben unsere Küche auf Vordermann gebracht und zusammen die Kühlschränke und den Herd geputzt. Eigentlich schade, dass das das einzige ist, was ich zusammen mit meinen Mitbewohnern mache, aber inzwischen habe ich mich an das stille nebeneinander Wohnen gewöhnt. Danach bin ich dann zu meinem letzten Abschied nach Kringsjå gegangen und habe noch ein wenig bei Mareike und Anthony zusammen gesessen, bevor ich dann zum Julebord meines Semesters in die Stadt gefahren bin. 
Ein Julebord ist eine Weihnachtsfeier mit dem traditionellen Esssen „Pinnekjøtt“, sprich Lammrippchen. Leider war ich zu spät mit der Anmeldung und das Essen kostete auch ganze 300 Kronen, so dass ich darauf verzichtet habe und nach dem Essen gekommen bin. Gefeiert wurde in einem großen Restaurant mit einer eigenen Tanzbar in der zweiten Etage, in der aber leider etwas ungewohnt Musik lief (im Stil von MoulinRouge), die eher um Partnertanz als zum alleine auf der Tanzfläche rumhüpfen geeignet war. In Ermangelung einer Tanzpartnerin habe ich dann auch die letzte T-Bane zurück nach Sogn genommen und mich gespannt auf den heutigen Tag ins Bett gelegt. Und jetzt....jetzt ist es endlich soweit. Nachdem ich diesen Eintrag fertig habe, werde ich zum Schluss noch meinen Laptop sicher verstauen und dann ein letztes Mal in die Uni gehen, bevor ich mich endlich auf die Heimreise machen kann. Also, an alle, die ich vorher nicht mehr sehe und die das hier noch zu lesen bekommen – GOD JUL OG ET GODT NYTT ÅR!
Ein Julebord ist eine Weihnachtsfeier mit dem traditionellen Esssen „Pinnekjøtt“, sprich Lammrippchen. Leider war ich zu spät mit der Anmeldung und das Essen kostete auch ganze 300 Kronen, so dass ich darauf verzichtet habe und nach dem Essen gekommen bin. Gefeiert wurde in einem großen Restaurant mit einer eigenen Tanzbar in der zweiten Etage, in der aber leider etwas ungewohnt Musik lief (im Stil von MoulinRouge), die eher um Partnertanz als zum alleine auf der Tanzfläche rumhüpfen geeignet war. In Ermangelung einer Tanzpartnerin habe ich dann auch die letzte T-Bane zurück nach Sogn genommen und mich gespannt auf den heutigen Tag ins Bett gelegt. Und jetzt....jetzt ist es endlich soweit. Nachdem ich diesen Eintrag fertig habe, werde ich zum Schluss noch meinen Laptop sicher verstauen und dann ein letztes Mal in die Uni gehen, bevor ich mich endlich auf die Heimreise machen kann. Also, an alle, die ich vorher nicht mehr sehe und die das hier noch zu lesen bekommen – GOD JUL OG ET GODT NYTT ÅR!
Sonntag, 7. Dezember 2008
Sankt Nikolaus
So, das war jetzt der letzte Besuch für dieses Jahr, aber dafür haben wir es am Ende auch noch mal richtig krachen lassen! ;-) Anfang der Woche habe ich erst noch ein wenig für meine Phonetik-Prüfung gelernt, zusammen mit Charlotte und Rosie, und die Prüfung war dann auch halb so wild (wobei ich einmal kurz ins Mikro geflucht habe, als ich eine Aufgabe eine wenig falsch verstanden und daraufhin falsch gemacht habe!). Nach der Prüfung haben Rosie, Charlotte und ich dann erst mal eine kleine Schneeballschlacht eingelegt, da es am Tag zuvor schließlich doch zu schneien angefangen hat, und das nicht gerade wenig! Am Donnerstag habe ich den Tag über erst mal meine Wohnung aufgeräumt, Wäsche gewaschen und Essen eingekauft, um für auf meinen Besuch vorbereitet zu sein. Am Abend war ich dann das zweite Mal auf dem wöchentlichen Quizabend im Amatøren, diesmal waren wir sogar eine recht große Gruppe, da noch eine paar von den anderen Erasmus-Studenten dabei waren. Das Ergebnis war, dass ich selber zwar nicht mehr wusste, aber unsere Gruppe als ganze diesmal nicht ganz so schlecht abgeschnitten hat wie das letzte Mal. Ganz bis zum Schluss bin ich allerdings nicht geblieben, da ich um 23.00 Tim und Anne vom Bahnhof abgeholt habe. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, haben wir dann aber nur noch ein wenig gequatscht und sind dann ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen hatte ich dann das letzte Mal PBL für dieses Semester, leider wechseln die Gruppen nächstes Semester - ich werde meine kleine Gruppe doch ganz schön vermissen!
Nach der Uni ging es dann mit Anne und Tim auf die obligatorische Sight-Seeing Tour durch Oslo (Oper – Festung – Aker-Brygge – Rathaus – Theater – Schloss – DeliDeLuca(!!!) - Parlament) und dann zum Schluss auf den kleinen Weihnachtsmarkt, der im Schnee sogar noch romantischer aussieht! Den überteuerten Glühwein, den Inga und ich uns beim ersten Besuch gegönnt haben, haben wir diesmal aber weggelassen, weil am Abend sowieso Ingas Feuerzangenbowle auf dem Plan stand. Daher ging es dann zurück nach Sogn und es gab erstmal was zu essen (Hackfleischbällchen mit Feta-Käse-Füllung!!!) und dann kamen auch schon die Gäste für die Feuerzangenbowle. Dank neuem hochprozentigem Rum brannte diesmal der Zuckerhut auch besonders gut (wir hatten schon Angst um die Küche) und die Bowle hat seeehr gut geschmeckt. Sogar ein wenig zu gut, so dass ich so angeheitert war, dass ich sogar unser peinliches Spice-Girls-Video gezeigt habe, zur Belustigung aller. Am nächsten Morgen ging es dann früh zum Schlittenfahren nach Forgneseteren, zuvor habe ich mit Anne allerdings noch Wein im Vinmonopol gekauft, wobei wir herausgefunden habe, dass selbst die einen Ausweis brauchen, die nur zum Tragen mitkommen (wir mussten Annes Ausweis holen gehen, sonst hätten sie mir keinen Wein verkauft, NORWEGEN!!!). Zusammen mit Inga, Simon, Simone und Camilla ging es dann mit der T-Bane rauf nach Frogneseteren zum Rodeln.
Dank Anne und Tim waren wir mit höher prozentigem Alkohol gut versorgt und auch der Glühwein hat dafür gesorgt, dass die Stimmung immer besser wurde und Inga, Tim und ich mich auch an dem norwegischen „Unter-die-Oberlippe-Stopf-Tabak“ probiert haben. Heute ging es dann nach einem sehr späten Frühstück noch in den Vigelandspark und in die Nationalgalerie zum Schrei! Danach musste ich Anne und Tim leider schon wieder in den Zug setzen. Aber jetzt sind es ja nur noch ein paar Tage, bis ich mich auch endlich in den Flieger setzen kann. Zuvor muss ich allerdings noch meine Norwegisch-Prüfungen hinter mich bringen und ein paar Weihnachtsgeschenke besorgen! 
Dienstag, 2. Dezember 2008
Es weihnachtet sehr!
Sonntag, 30. November 2008
"Ich bin Deutschland!"

Jetzt ist schon wieder eine ganze Zeit vergangen, seit ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe, aber so unglaublich viel ist in der letzten Zeit auch nicht passiert. Seit meinem letzten Besuch versuche ich mich mehr oder minder zum Lernen zu motivieren, was allerdings nicht ganz so gut klappt! Dafür habe ich aber endlich meine Journale fertig, die ich in der Notaufnahme machen musste. Das war alles schon sehr aufregend und ich war leider zweimal jeweils 4 Stunden in der Notaufnahme, ohne einen Patienten zu bekommen. Aber letzten Dienstag konnte ich dann endlich meine letztes Journal ins Diktafon diktieren!
Da fällt mir ein, wir haben letzte Woche den allwöchentlichen Quizabend im Amatøren für uns entdeckt, zwar hatten wir von den über 20 Fragen nur drei richtig (darunter eine 50/50-Frage) aber dennoch hat das ganze sehr viel Spaß gemacht. Ich denke, wenn ich nächstes Wochenende Besuch von Anne und Tim bekommen, steht der wieder auf dem Programm! Jetzt freue ich mich darauf, dass morgen die Adventszeit anbricht, ich mein erstes Türchen vom Adventskalender öffnen kann (habe ein rieeesiges Weihnachtspacket von meinen Eltern bekommen, mit jeder Menge Weihnachtsleckereien, die aber zum größtenteils schon verspeist wurden) und ich in 19 Tagen endlich wieder nach Hause fliegen kann.... juchuuuu!!!
Montag, 10. November 2008
Mexican-Beach, Halloween, St. Martin und Peppes²!

So, jetzt habe ich schon so lange nichts mehr geschrieben, dass ich schon den Überblick verloren habe, was ich in der letzten Zeit alles getan und gelassen habe. Es ging hier alles etwas drüber und drunter, im Guten wie im Schlechten, aber ich werde lieber nur über das Gute berichten. Was ist also alles passiert in den letzten Wochen....? In der Woche nach meinem Geburtstag gab es noch eine kleine Geburtstagsparty von Manuela aus Lausanne und mir mit dem Thema „Mexican Beach Party“. Ich habe dafür von Inga und Simone trotz Widerstandes das Gesicht mit Make-Up schön gebräunt bekommen, welches dann einen tollen Kontrast zu meiner weißen Brust gebildet hat. Die Party war dann auch sehr witzig und es hat sich so manches Pärchen an dem Abend gebildet, die einen von längerer, die anderen leider von kürzerer Dauer!!! ;-)
In der Woche darauf habe ich ein kleines „Vellkommen-på-Sogn-Charlotte-Dinner“ veranstaltet, da Charlotte (aus Schottland) nach Sogn gezogen ist. Es gab mal wieder mein Standard-Gericht, aber man hat sich gut amüsiert mit Gin-Tonic, Confusion & Co. In der Woche vor Ingas Geburtstag hat es dann geschneit, wie ich kurz berichtet habe, der Schnee war aber leider nur von kurzer Dauer. Ein Tag vor Ingas Geburtstag sind dann drei Mädels aus Bonn gekommen und wir haben mit improvisierter Feuerzangenbowle in Ingas Geburtstag reingefeiert, zu dem sie ganz viele tolle Spiele von ihren Eltern bekommen hat, die seitdem unsere Abende füllen. Und ich konnte endlich den Ballon-Clown aufpusten, den meine Eltern mir zu meinem Geburtstag mitgebracht haben. Am nächsten Tag kam dann auch noch Chris nach Oslo und am Abend stand eine Halloween-Party im Studentenclub in Sogn an, bei dem alle vom Vorspiel schon so betrunken waren, dass wir es nicht lange durchgehalten haben. Das Wochenende habe ich mit Chris noch ein wenig die Stadt erkundet und war erstmals in ein paar der unzähligen Museen in dieser Stadt, wie zum Beispiel der Nationalgalerie mit einem Exemplar von Munchs „Der Schrei“ und im Friedesnobelpreis-Zenter bei Aker brygge - mein neues Lieblingsmuesum in der Stadt und ab jetzt Pflichtprogramm für alle künftigen Besucher.
Danach bin ich dann jedoch noch auf den allwöchentlichen Filmabend zu Mareike nach Kringsjå gegangen, diesmal der deutsche Abend, bei dem ich mich dann bei KeinOhrHasen wieder ein wenig vom Kino-Schock erholen konnte! Den leckeren Nudelsalat von Mareike habe ich aufgrund meiner Erkältung leider nicht geschmeckt. :-( Am Donnerstag habe ich dann schon wieder Besuch bekommen (meine Mitbewohnerinnen haben schon den Kopf geschüttelt!), diesmal von Dominik aus Hamburg. Er kam aber an dem Tag so spät an, dass wir nur noch zwei Mikrowellen-Gerichte gegessen und uns schlafen gelegt haben. Da ich am nächsten Tag noch Uni hatte, hat er die Stadt erstmal selber ein wenig erkundet (leider hatte es angefangen zu regnen) und als ich Schluss hatte sind wir dann gemeinsam in die Stadt gefahren, waren bei DeliDeLuca essen und haben uns aufgrund des schlechten Wetters dazu entschlossen, uns die Nationalgalerie anzuschauen. Sehr viel mehr haben wir an dem Tag auch nicht geschafft, da es durchgängig geregnet hat und so früh dunkel wurde.
Am Ende kamen dabei sehr fantasievolle Figuren raus, mein Favorit war die Katze von Simone, die im Laufe das Abends auch immer weiter verschönert wurde (siehe unten). Nach und nach sind dann die Gäste eingetroffen. Leider hatten meine Norweger alle abgesagt, aber der Rest hat sich dennoch mit Glühwein (danke nochmal an Anne und Doro für das Glühwein-Gewürz) und Weckmännern amüsiert. Da wir ein wenig früh angefangen haben war man schließlich noch vor Mitternacht aufgrund des Alkohols und der gemütlichen Kerzen-Laternen-Stimmung in der Küche ein wenig müde, so dass sich die einen entschlossen haben, nach Hause zu fahren und wir anderen noch auf eine „Piraten-Party“ hier in Sogn gegangen sind.
Am Abend sind wir dann mit Simone, Inga und Camilla noch einmal zu Peppes bei Aker brygge gegangen und haben uns mit gleich zwei 40 cm Pizzen die Bäuche vollgeschlagen!!! Zum krönenden Abschluss gab es am Abend dann noch Eis bei mir in der Küche, natürlich verbunden mit einem kleinen Spieleabend! ;-)Heute habe ich Dominik dann wieder zum Zug gebracht und wir haben festgestellt, dass wir gar nicht alles geschafft haben, was wir machen wollten, obwohl Oslo doch so klein ist. Der Regen war schuld! Die Ironie ist, dass die Sonne heute endlich rausgekommen ist und ich jetzt hier sitze und nun eigentlich ernsthaft damit anfangen müsste, für die Uni zu lernen... und ich mache doch wieder nur andere Dinge, wie z.B. meinen Blog zu schreiben! ;-D Aber das wurde ja auch mal wieder Zeit, so dass mein schlechtes Gewissen nicht ganz so groß ist.... und ich finde heute sicher noch mehr Dinge, die viel wichtiger sind als Lernen!
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Bergen, Regen und Kakao!
Regen – das beschreibt Bergen eigentlich sehr gut! Jedenfalls hat es die meiste Zeit geregnet, als wir am Wochenende nach Bergen gefahren sind, aber fangen wir am Anfang an. Freitag Abend war ich erst noch auf ein „Vorspiel“ bei Nick aus Australien eingeladen, bei dem ich mich in weiser Voraussicht anstatt mit Alkohol nur mit Weihnachtslimonade habe vollaufen lassen! :-D Weihnachtslimonade scheint etwas sehr norwegisch zu sein, man kann sie jedenfalls seit neuestem überall kaufen und sie schmeckt wie Ahoi-Brause! Der Abend hat auch richtig Spaß gemacht, auch wenn ich nach dem Vorspiel nicht mehr mit in die Stadt gegangen bin, sondern mich brav ins Bett gelegt habe, um wenigstens ein bisschen Schlaf zu bekomme. Am nächsten Morgen ging es dann um fünf mit dem Bus zum Flughafen Gardermoen und von dort dann mit dem Flugzeug nach Bergen. Das Flugzeug flog eine Stunde und man konnte die Aussicht über das größtenteils wolkenlose Norwegen genießen. Vom Flughafen ging´s dann wiederum mit einem Bus nach Bergen hinein, sodass wir um ca. 9 Uhr in Bergen ankamen und direkt einmal Postkarten gekauft haben, ohne vorher auch nur eine Sehenswürdigkeit schon gesehen zu haben! ;) Zur Planung des Tages ging es dann erst mal in ein kleine „Markthalle“, in der man allerhand Delikatessen kaufen und auch einen Kaffee trinken konnte. Als bekennender Kaffee-Feind habe ich mir allerdings einen Kakao bestellt, der qualitativ dem Ambiente leider nicht ganz entsprach... einer der schlechtesten, die ich je getrunken habe. Leider mussten wir beim Studium der Reiseführer feststellen, dass die meisten Museen in der dunklen Jahreszeit nur selten auf bzw. gar nicht geöffnet haben, so dass wir uns entschieden haben, mit der Fløibanen auf den Fløyen hinauf zu fahren.
Freitag, 10. Oktober 2008
Hurra for deg som fyller ditt år!

So, jetzt bin ich ein Jahr älter und fühle mich gleich viel weiser! Sonntag Nachmittag bin ich nach dem Schreiben meines Blog-Eintrages bei den drei Britinnen eingeladen gewesen (sie studieren zwar alle in Schottland aber Camilla besteht darauf, dass sie Engländerin ist!). Es war ein richtig schöner Abend mit Apfelkuchen, Scones, Muffins, Pfannkuchen und einer schottischen Spezialität mit Pflaumen und Zucker, deren Namen ich allerdings wieder vergessen habe. Im Gegensatz zu meiner WG haben ich mich mit ihnen auch über Norwegens Topmodel unterhalten und über andere ausländische Studenten lästern können, was mir sehr gut gefallen hat! Als kleine Vorgeburtstagsüberraschung musste ich dann die Augen schließen und sie haben in alle Kuchen und Köstlichkeiten auf den Tisch Kerzen gesteckt und angezündet, wobei sie zunächst erst noch recht lange nach einem Feuerzeug suchen mussten und davor schon versucht hatten, die Kerzen mit dem Ofen zu entzünden. Dementsprechend musste ich sehr lange die Augen geschlossen halten aber ich war dann doch seeeeehr gerührt. Nachdem mir dann irgendwann schlecht vom vielen Essen war habe ich mich nach Hause nach Sogn gerollt und begonnen, meine Wohnung zu putzen, bevor meine Eltern am nächsten Tag kommen sollten.
Sonntag, 5. Oktober 2008
Sleeping patients and sleep in the woods!
Ich sollte ein weniger öfter einen Eintrag schreiben, der Nachteil ist nämlich, dass wenn man immer über eine Woche wartet, man viel zu viel zu berichten hat. Nun gut.... wo fange ich an? Nachdem Chris letzte Woche wieder gefahren ist hat Inga ab Donnerstag Besuch von Julia aus Bonn bekommen. Freitag Abend sind wir alle zusammen nach Grünerløkka gefahren um im Fru Hagen etwas trinken zu gehen, nur leider war dort alles so überfüllt, dass wir am Ende doch in einem anderen Stadtteil von Oslo gelandet sind. Habe überrascht auf der Speisekarte eine Pizza für „nur“ 60 Kronen gefunden und sie natürlich sofort mit knurrendem Magen bestellt, um dann festzustellen, dass sie so groß war wie eine Untertasse... aber geschmeckt hat sie dennoch! ;) Samstag habe ich dann meinen ersten Patienten untersucht, zusammen mit Nils Christian, einem norwegischen Kommilitonen von mir. Hatte auch alles so gut gekappt, dass ich mir vorgenommen hatte, den nächsten Patienten ohne Hilfe zu untersuchen. Am Abend sind wir dann mit einer größeren Gruppe in die Stadt gezogen und sind in einen Club gegangen, der, man glaubt es kaum, nicht mal Eintritt gekostet hat. Die Musik war allerdings ein wenig träge und die männlichen Norweger sehr interessiert an den Mädels aus unserer Gruppe, so dass ich hin und wieder als Alibi-Freund eingesprungen bin, um allzu aufdringliche Norweger wieder zu verscheuchen.
Samstag, 27. September 2008
Mamma Mia, was für eine schöne Woche!
So, die Zeit verfliegt rasend schnell und schon sind wieder fast zwei Wochen vergangen seit dem letzten Eintrag, ich lasse nach! ;) Was in der der letzten Woche genau passiert ist, weiß ich schon gar nicht mehr genau, aber dann scheint es auch nicht so besonders spannend gewesen zu sein. Bin fleißig in die Uni gegangen, zu den Sprachkursen und habe jede Menge Besorgungen fürs Wochenenende gemacht, denn Chris ist zu Besuch gekommen *Luftsprung mach*. Habe ihm am Freitag noch einen Gulrotkake gebacken, sprich einen Karottenkuchen. Das Rührgerät musste ich mir von Kristin aus Kringsjå ausleihen und ich habe nirgendwo in Oslo gemahlene Mandeln gefunden, so dass ich den Abend damit verbracht habe, mit einem Hammer auf Nüsse einzuschlagen und Karotten klein zu schreddern. Der Kuchen ist mir dann aber doch sehr gut gelungen, dank dem tollen Rezept aus der Sendung mit der Maus! ;) Da ich den Tag nicht zum Essen gekommen war, war ich sehr froh, dass ich am Abend in Kringsjå zum Spagetti-Essen eingeladen wurde, als ich das Rührgerät zurückgegeben habe.
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