Montag, 25. August 2008

Curtain-Party










So, die zweite Uniwoche hat begonnen. Das letzte Wochenende war schon mal sehr gelungen! Über den Start habe ich ja schon berichtet, der Samstagabend war dann nach dem Polizei-Debakel auch noch sehr schön. Bin auf die „Curtain-Party“ von Nick aus Melbourne gegangen, das Motto lautete „Wear your curtain!“. Da ich meine schönen neuen Gardinen nicht versauen wollte und die Küchengardinen ekelig fand bin ich nur mit dem Band meiner Gardine um den Hals dort aufgetaucht. Manche fanden allerdings, dass das nicht ganz dem Motto entspräche, so habe ich einfach kurzerhand die Küchengardine abgehangen und mir ein hübsches Hawaii-Outfit gebastelt. Und wer hätte es gedacht – habe sogar den ersten Preis für das hässlichste Kostüm gewonnen, einen Einmalgrill! Am Sonntag habe ich mal wenig gemacht. In der Sonne gesessen, über Skype gechattet und Uni-Aufgaben erledigt. Am späten Nachmittag bin ich dann aber doch noch mit Inga und ein paar anderen zum Sognsvann gegangen, habe das gute Wetter ausgenutzt und mich in die Fluten gestürzt. Heute hatte ich dann nur Vorlesungen. Bin eben aber noch einmal zu IKEA gefahren (das vierte Mal) und habe mir eine Auflaufform besorgt, damit ich meine WG demnächst mal mit einem einfachen Gericht bekochen kann. Habe sie eben mit Inga auch schon eingeweiht, jetzt bin ich pappsatt.

Samstag, 23. August 2008

Norwegens Königin und Mama Afrika

Die erste Uni-Woche ist geschafft. Am Donnerstag hatten wir einen richtigen Uni-Marathon - sechs Vorlesungen (von denen wir zwei geschwänzt haben) und am Abend drei Stunden Norwegisch-Kurs. Aber der Sprachkurs ist in Ordnung – unsere Angst, zu hoch eingestuft worden zu sein hat sich aufgelöst, nachdem wir festgestellt haben, dass 80% der Teilnehmer Deutsche sind und alle mit unserem Lehrbuch Norwegisch gelernt haben. Sind also alle etwa gleich schlecht! Der gestrige Tag an der Uni war sogar recht erfolgreich, nach einem Anatomie-Kurs über Arteriosklerose, Aneurysmen und Aortendissektion konnte ich mich in der zweiten PBL-Stunde sogar mal lohnend einbringen, als ich auf norwegisch meinen neuen Kommilitonen das EKG erklären durfte! Das Wochenende hat dann auch sehr ereignisreich begonnen. Nach einer kurzen Stippvisite bei der wöchentlichen National-Coffee-Hour bin ich mit Heather und Rose zum Mela-Festival am Hafen gegangen, ein multikulturelles Fest mit vielen tollen Speisen und einer Menge Musik. Sogar die Königin von Norwegen war da, um es sich anzusehen, sie war nur eine Handbreit von mir entfernt! Highlight des Abends war aber das Konzert der 76-jährigen Mama-Africa (Miriam Makeba). Kannte sie vorher nicht, aber sie hat mich doch tief beeindruckt. Danach bin ich dann (mal wieder) in unserer kleinen Studentenstadt auf eine Flur-Party gegangen. Der heutige Tag ging fing weniger erheiternd an, mussten uns bei der Polizei anmelden und dafür erstmal zwei Stunden warten (sie waren bei Nummer 160 als wir kamen und die Nummern, die wir gezogen haben, waren 456 & 457). Naja, heute Abend geht’s vielleicht nochmal zum Festival und danach auf eine Party, es kann also nur besser werden.

Mittwoch, 20. August 2008

Erste Unitage


So, die Hälfte der ersten Semesterwoche ist geschafft. Ich muss zugeben, ich war am Anfang schon sehr aufgeregt. Sonntag Abend haben wir uns alle nochmal zusammen an den Sognsvann gesetzt und auf einem Steg unseren kleinen Einmalgrill angeworfen, Montag Morgen ging´s dann zu unserem ersten Unitag ins Ullevål Krankenhaus. Auf dem Programm standen allerdings nur Einführungsvorlesungen im großen Hörsaal, so dass die Kontaktaufnahme etwas kompliziert war. Von den Vorlesungen haben wir auch so gut wie nichts verstanden und waren ein wenig eingeschüchtert, wie es denn mit uns weiter gehen soll. Am Abend haben wir dann unsere alten internationalen Freunde wieder getroffen, als das „Special-Event-Program“ für die ausländischen Studenten vorgestellt wurde. Es wird eine Wanderung über einen Gletscher und eine Rafting-Tour angeboten, als sehr aufregend, aber leider zu teuer für meinen Geldbeutel (vielleicht im nächsten Semester). Aber für einen Kletter-Nachmittag in der Nähe von Oslo habe ich mich dann doch angemeldet. Danach habe ich mit Rose und Heather eine Salsa-Stunde in einer Tanzschule besucht, Schnupper-Woche, aber wir fühlten uns doch ein wenig unterfordert, als eine ganze Stunde dafür verwandt wurde, den Grundschritt zu lernen. Wir werden wohl einfach so mal in die Stadt tanzen gehen. Dienstag wurde es in der Uni dann ein wenig ernster. Morgens noch mal eine kleine Einführung in dem anderen Uni-Krankenhaus, danach eine Vorlesung über Herzauskultation („Hjerteauskultasjon“) und dann standen die Klein-Gruppen fürs Problem-Based-Learning auf dem Plan. Aber es sind alle ganz nett, bewundern den Mut, wenn man erzählt, dass man für ein Jahr nach Norwegen kommt, loben einen, wie gut man doch schon Norwegisch sprechen könnte und sind sehr hilfsbereit, wenn man mal etwas nicht versteht. Fühle mich gut aufgehoben in dem Semester und habe auch schon ein paar nette Leute kennen gelernt (wobei der Kontakt aber noch ausgebaut werden muss). Jedenfalls habe ich jetzt keine Angst mehr vor den weiteren Uni-Tagen. Gestern Abend war dann wieder einmal (aber leider das letzte Mal, fürchte ich), eine Willkommens-Feier für die ausländischen Medizinstudenten und es gab wieder KOSTENLOSE Pizza. Lecker lecker.... ich dachte schon, ich würde hier abnehmen, jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht zu dick werde. Danach ging es dann auch wieder, wie gehabt, zum Bier-Zelt auf dem Campus, wo ich diesmal zwei nette Studentinnen aus Nordirland kennen gelernt habe. Heute habe ich dann zum Glück auch meinen Studientag, konnte also ausschlafen. Bin heute noch einmal zu IKEA gefahren, um mein Zimmer hier ein wenig besser einzurichten. Mit den Gardinen, dem Teppich und den Bildern an der Wand sieht es langsam doch recht wohnlich aus. Meine erste Fuhre Wäsche schleudert gerade auch schon in der Maschine (bis ich raus hatte, wie das mit diesem Kartensystem funktioniert!!!). Ob heute Abend noch was passiert, weiß ich nicht, aber wenn, dann werde ich es sicherlich berichten.

Sonntag, 17. August 2008

Shrimps und Lasagne


So, diesen Sonntag mach ich mal ne kleine Pause und sortiere mich ein wenig, denn morgen beginnt hier ja die Uni (bin ein wenig aufgeregt). Freitag war ich doch nicht mehr schwimmen, es fing wieder an zu regnen, dafür war ich bei der International Coffee Hour im Chateau Neuf. Mit meinem neuen norwegischen Handy bewaffnet habe ich dieses Treffen dazu genutzt, fleißig Handynummern von allen einzusammeln. Am Abend ging´s dann noch zum sogenannten „Mediziner-Dinner“ für die Studienanfänger, von dem wir alle dachten, dass es einfach nur wieder kostenloses Essen gäbe und man locker-flockig in Jeans und Pulli antanzen könnte. Leider wurden wir eines besseren belehrt, als wir die ganzen Norweger in Abendgarderobe vor uns sahen. Nun ja, so konnten man eben gleich erkennen, wer alles aus dem Ausland kam. Es gab Platten voller Shrimps und dann hieß es erstmal pulen, pulen, pulen!!! Es wurden mehrere Reden gehalten und Sketche aufgeführt, von denen wir aber leider NICHTS verstanden, so dass es mit der Zeit doch ein wenig langweilig wurde, aber das Essen war dafür gut!
Gestern gab es ein großes Picknick für alle Erstis auf der Hovedøya im Fjord, das Wetter war richtig gut und Inga hat es sogar gewagt, im Fjord schwimmen zu gehen. Danach habe ich dann endlich mal meinen Onkel und meine Tante besucht, die aus dem Urlaub wieder gekommen sind, habe mit ihnen Lasagne gegessen (lecker lecker!!!) und über dies und jenes gequatscht (mittels einer Mischung aus Norwegisch und Deutsch!). Am Abend ging´s dann auf eine kleine Flurparty hier im Studentenwohnheim wo ich wieder eine Reihe neuer Leute kennen gelernt habe (unter anderem meine ersten Franzosen und einen Schotten). Heute, wie gesagt, lass ich es ruhig angehen, werde gleich nur mal gucken, wo ich morgen und den Rest des Semesters überhaupt hin muss.

Freitag, 15. August 2008

Grillspaß


Gestern früh war der erste Morgen in dieser Woche, an dem wir nicht um 9 Uhr irgendwo sein mussten und das habe ich natürlich direkt ausgenutzt um mal richtig auszuschlafen. Habe ein wenig eingekauft und bin mit Inga nachmittags zur Anmelde-Hilfe für unseren Norwegisch-Kurs gegangen. Es gab ein paar technische Probleme – irgendwo mussten sie ja mal auftreten bei diesen ganzen online-Registrierungen! Aber jetzt sind wir überall angemeldet und machen inzwischen so viele Kurse, dass wir gar nicht wissen, wann wir überhaupt noch frei haben! ;-D Am Abend haben sich dann die ganzen internationalen Studenten zum Grillen am Sognsvann getroffen und wir haben wieder mal gelernt, dass man dem norwegischen Wetter nicht trauen kann. Im strahlenden Sonnenschein sind wir aufgebrochen und als der kleine Einweggrill dann endlich heiß war fing es an zu regnen. Aber inzwischen nehmen es alle mit Humor und der Grill wurde halt mit einem Regenschirm geschützt. Nach 10 min war der Regen dann auch schon wieder vorbei und die Sonne kam raus – das ist Norwegen! Genieße unsere kleine internationale Gruppe sehr und hoffe, dass man sie irgendwie zusammenhalten kann, eine norwegische Handykarte habe ich mir heute auch schon zugelegt (heißt ich bin ab spätestens morgen unter meiner alten Nummer nicht mehr zu erreichen, die neue lautet +47 46257791). Nach dem feucht-fröhlichen Grillspaß (es gab Würstchen im Kartoffelpfannkuchen, eine wahre Spezialität des Landes!) sind wir dann alle noch auf die Mediziner-Juristen-Party gegangen und haben den Abend dort ausklingen lassen, mit dem Ergebnis, dass ich heute morgen mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Heute geht’s nochmal zum Sognsvann zum Schwimmen und danach noch die internationale Kaffee-Stunde im Chateau Neuf – freue mich schon, die Leute alle wieder zu sehen.

Mittwoch, 13. August 2008

Buddy-Meeting


So, ich habe gestern Abend nichts geschrieben, aber ich war einfach zu müde und auch ein wenig zu betrunken! Der Tag gestern fing an mit der Willkommens-Feier für alle neuen Studenten auf dem Platz der alten Universität (jetzt juristisches Institut). In unserem Willkommenspaket hatten wir eine Buddy-Group zugewiesen bekommen, die wir erst mal finden mussten („Wo sind hier die schwarzen Ballons?“). Irgendwann haben wir auch das geschafft und von da an ging das Namen lernen los. Ich habe noch nie so viele Leute aus so vielen verschiedenen Ländern an einem Tag kennen gelernt.... aus Ghana, Kanada, Irland, Australien, Rumänien, Tschechien, Österreich, USA (von Texas bis Alaska) und unglaublich viele auch aus Deutschland. Jeder dritte ausländische Student kommt hier aus Deutschland... manchmal schon recht nervig. Nach der Willkommensfeier mit pathetischer Musik und verschiedenen Reden von verschiedenen wichtigen Personen ging´s dann mit den Leuten der medizinischen Fakultät zum Domus Medica zu einem kostenlosen Nudelsalat... KOSTENLOS!!! Danach war ein wenig Freizeit und ich habe das überraschend gute Wetter genutzt und bin in den See gehüpft, um den wir letztens schon gelaufen sind. Konnte mich sogar auf dem Steg ein wenig sonnen.... unglaublich! Am Abend haben sich dann fast alle nochmal im Domus medica zum Pizza-Essen getroffen – KOSTENLOS! Da habe ich mir natürlich sofort meinen Bauch voll geschlagen. Dazu gab´s „preiswertes“ Bier, an das ich mich aber noch gewöhnen muss (aber die erhoffte Wirkung hat es dennoch gehabt!). Nach seltsamen Namensspielchen und einem norwegischen Quiz, für das ich total nutzlos war, ging´s dann noch zu einem großen Bierzelt auf dem Blindern-Campus. So lang haben wir´s dann dort aber auch nicht mehr ausgehalten und so bin ich gestern Abend seeeehr erschöpft, leicht angetrunken und pappsatt ins Bett gefallen. Heute gab´s dann diverse Informationsveranstaltungen für die ausländischen Studenten allgemein, die Norwegisch-Kurse und die Erasmus-Studenten speziell. Und man mag es nicht für möglich halten, aber Inga und ich wurden tatsächlich in den Stufe 3 Kurs von vieren eingestuft... das wird ein hartes Stück Arbeit! Haben dann gerade noch unsere Studentenfahrkarte gekauft und jetzt warte ich darauf, was der Tag noch so bringen mag. Wir haben leider den Fehler begangen nicht von jedem direkt die email-Adresse und Handynummer zu kassieren... jetzt hat man so viele tolle Menschen kennen gelernt und kann nur hoffen, sie irgendwo nochmal wieder zu sehen.

Montag, 11. August 2008

Placement Test

Heute haben wir unser Willkommens Paket von der Uni abgeholt mit jeder Menge Stoff zum Lesen (habe ich immer noch nicht ganz durch). Die Norweger sind so gut organisiert, dass man schon gar nicht mehr durchblickt. Hier im Internet anmelden, da im Internet anmelden, hier ne Chip-Karte, da ne Chip-Karte.... bis wir das mal alles auf die Reihe bekommen. Danach haben wir nervös darauf gewartet, zum Einstufungstest für die Norwegisch-Kurse an der Uni zu gehen. War dann aber gar nicht so schlimm. Mussten ein Diktat schreiben, dass ich überraschender Weise zum Großteil verstanden habe und dann vier Aufgaben schriftlich beantworten (z.B "Wieso wollen Sie Norwegisch lernen?"). Naja, wir sind gespannt, in welchen Kurs wir eingestuft werden, in den Anfänger-Kurs wohl nicht, dafür waren wir doch ein wenig zu gut... hoffe ich! ;)

Sonntag, 10. August 2008

Sonntagstour


Gestern haben wir nicht viel gemacht, waren nochmal bei IKEA und haben uns Geschirr besorgt, haben Nudeln mit Pesto gegessen und einen Film auf dem Laptop geschaut, alles ganz entspannt. Den heutigen Tag haben wir wieder für eine kleine Sightseeing-Tour genutzt. Haben uns mit drei Deutschen getroffen, mit denen wir uns über StudiVZ verabredet hatten und die jeweils für ein Praktikum ein halbes Jahr in Oslo sind. Sind zuerst zur Skispringanlage auf dem Holmenkollen gefahren und haben den Ausblick über Oslo genossen, sind die Stufen der Besucher-Tribüne runter und wieder rauf geklettert und haben uns mit unserem ersten Troll fotografiert!!! ;) Danach ging´s in den Vigelandspark zu den ganzen nackten Figuren, nochmal durch Aker brygge und dann zur neuen Oper von Oslo. War ganz schön, mal ein paar Menschen hier kennen zu lernen, mit denen man demnächst mal wieder etwas unternehmen kann, auch wenn ich mich freuen würde, endlich ein wenig Anschluss an meine WG zu bekommen, die immer noch sehr menschenleer ist. Inga hatte da ein wenig mehr Glück, aber ich bin und bleibe optimistisch.

Freitag, 8. August 2008

Sightseeing


Heute konnten wir nichts weiteres organisieren, wir haben zwar unser Semester-Info-Buch vom Domus Medica abgeholt aber unser Info-Paket von der Uni, das wir für alles weitere benötigen, bekommen wir erst Montag. Daher haben wir den Tag für eine kleine Sightseeing-Tour genutzt. Sind vom Schloss über die Karl-Johans-Gate zum Stortinget, dem Norwegischen Parlament gelaufen. Wir haben die Festung Akershus angeschaut und den Hafen von Aker brygge unsicher gemacht. Heute Abend sind wir dann noch um den Sognsvann gelaufen, haben tief die frische Luft eingeatmet und uns gefreut, dass wir uns für diese tolle Stadt entschieden haben. Wenn das Wetter gut ist, werden wir die nächsten Tage dort auf jeden Fall schwimmen gehen!!! Einen Supermarkt mit annehmbaren Preisen (vergleichbar mit Kaiser´s in Deutschland) haben wir auch schon ausfindig gemacht und uns unsere ersten norwegischen Nahrungsmittel zugelegt. Jetzt lasse ich den Abend in Ruhe ausklingen, gespannt, ob ich meine Mitbewohner vielleicht heute länger zu Gesicht bekomme!

Angekommen!

Eigentlich habe ich noch gar kein Internet, aber es geht nichts über ungesicherte W-Lan-Netzwerke, musste einfach nur meinen Internet-Explorer starten und war drin, das ging ja einfach! ;) Bin gut angekommen und bisher lief alles wie geschmiert. Die Maschine, mit der wir geflogen sind, war zwar nicht sehr vertrauenserweckend, klein, alt und mit bunten UNICEF-Männchen bemalt, aber wir sind heil in Gardermoen angekommen. Der Zug nach Oslo kostete dann auch nur die Hälfte und die Norweger sind unglaublich hilfsbereit, wenn zwei deutsche Studenten auf dem Bahnhofsplatz die Straßenbahn nicht finden! Die Koffer den Kilometer von der Haltestelle zum Haus meines Onkels zu zerren war noch mal eine gewisse Herausforderung, aber die Mutter von meiner norwegischen Tante war sehr herzlich und die Nacht habe ich geschlafen wie ein Stein. Gestern haben wir dann unser Studentenzimmer in Empfang genommen, größer als ich erhofft habe und generell ist unsere kleine Studentenstadt sehr schön anzusehen (es gibt sogar drei Kindergärten hier!). Der Preis für das Zimmer wurde uns noch nicht verraten, aber einer meiner Mitbewohner hat mir gesagt, er zahle umgerechnet 300€ (Oslo ist also doch ein teures Pflaster). Viel habe ich von meinen Mitbewohnern aber noch nicht mitbekommen, das kommt hoffentlich noch. Auch von der Uni-Klinik, dem Rikshospital, waren wir sehr beeindruckt, vor allem vom Gaustad-Krankenhaus, das in einem kleinen Schlösschen untergebracht ist. Nach dem Beziehen der Zimmer sind wir nämlich zu unserer Erasmus-Beauftragten gegangen, um zu zeigen, dass wir angekommen sind und die sehr nette Anne Westheim hat sich fast eine Stunde für uns Zeit genommen um uns alles, was ihr nur irgend einfiel zu erklären (da könnten sich die Bonner mal eine Scheibe von abschneiden). Fühle mich hier sehr gut aufgehoben und kann nur hoffen, dass es so gut weitergeht, die eigentlich Einführungswoche steht ja noch bevor. IKEA haben wir gestern Abend auch schon unsicher gemacht, uns ein paar Dinge gekauft, die nicht mehr in den Koffer gepasst hatten und uns den Bauch mit Fleischbällchen vollgeschlagen (für satte 10€ mit Getränk, und IKEA ist die preiswerteste Möglichkeit Mittag zu essen, was man auch an dem überfüllten Bus gemerkt hat, der dazu auch noch kostenlos ist!). Die erste Nacht habe ich in meinem neuen, ungewohnt schmalen Bett sehr gut geschlafen und heute sind wir gespannt, was passieren wird, ich werde es demnächst berichten! ;)