Kurzer Zwischenstand: ES SCHNEIT!!!!
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Bergen, Regen und Kakao!
Regen – das beschreibt Bergen eigentlich sehr gut! Jedenfalls hat es die meiste Zeit geregnet, als wir am Wochenende nach Bergen gefahren sind, aber fangen wir am Anfang an. Freitag Abend war ich erst noch auf ein „Vorspiel“ bei Nick aus Australien eingeladen, bei dem ich mich in weiser Voraussicht anstatt mit Alkohol nur mit Weihnachtslimonade habe vollaufen lassen! :-D Weihnachtslimonade scheint etwas sehr norwegisch zu sein, man kann sie jedenfalls seit neuestem überall kaufen und sie schmeckt wie Ahoi-Brause! Der Abend hat auch richtig Spaß gemacht, auch wenn ich nach dem Vorspiel nicht mehr mit in die Stadt gegangen bin, sondern mich brav ins Bett gelegt habe, um wenigstens ein bisschen Schlaf zu bekomme. Am nächsten Morgen ging es dann um fünf mit dem Bus zum Flughafen Gardermoen und von dort dann mit dem Flugzeug nach Bergen. Das Flugzeug flog eine Stunde und man konnte die Aussicht über das größtenteils wolkenlose Norwegen genießen. Vom Flughafen ging´s dann wiederum mit einem Bus nach Bergen hinein, sodass wir um ca. 9 Uhr in Bergen ankamen und direkt einmal Postkarten gekauft haben, ohne vorher auch nur eine Sehenswürdigkeit schon gesehen zu haben! ;) Zur Planung des Tages ging es dann erst mal in ein kleine „Markthalle“, in der man allerhand Delikatessen kaufen und auch einen Kaffee trinken konnte. Als bekennender Kaffee-Feind habe ich mir allerdings einen Kakao bestellt, der qualitativ dem Ambiente leider nicht ganz entsprach... einer der schlechtesten, die ich je getrunken habe. Leider mussten wir beim Studium der Reiseführer feststellen, dass die meisten Museen in der dunklen Jahreszeit nur selten auf bzw. gar nicht geöffnet haben, so dass wir uns entschieden haben, mit der Fløibanen auf den Fløyen hinauf zu fahren.
Freitag, 10. Oktober 2008
Hurra for deg som fyller ditt år!

So, jetzt bin ich ein Jahr älter und fühle mich gleich viel weiser! Sonntag Nachmittag bin ich nach dem Schreiben meines Blog-Eintrages bei den drei Britinnen eingeladen gewesen (sie studieren zwar alle in Schottland aber Camilla besteht darauf, dass sie Engländerin ist!). Es war ein richtig schöner Abend mit Apfelkuchen, Scones, Muffins, Pfannkuchen und einer schottischen Spezialität mit Pflaumen und Zucker, deren Namen ich allerdings wieder vergessen habe. Im Gegensatz zu meiner WG haben ich mich mit ihnen auch über Norwegens Topmodel unterhalten und über andere ausländische Studenten lästern können, was mir sehr gut gefallen hat! Als kleine Vorgeburtstagsüberraschung musste ich dann die Augen schließen und sie haben in alle Kuchen und Köstlichkeiten auf den Tisch Kerzen gesteckt und angezündet, wobei sie zunächst erst noch recht lange nach einem Feuerzeug suchen mussten und davor schon versucht hatten, die Kerzen mit dem Ofen zu entzünden. Dementsprechend musste ich sehr lange die Augen geschlossen halten aber ich war dann doch seeeeehr gerührt. Nachdem mir dann irgendwann schlecht vom vielen Essen war habe ich mich nach Hause nach Sogn gerollt und begonnen, meine Wohnung zu putzen, bevor meine Eltern am nächsten Tag kommen sollten.
Sonntag, 5. Oktober 2008
Sleeping patients and sleep in the woods!
Ich sollte ein weniger öfter einen Eintrag schreiben, der Nachteil ist nämlich, dass wenn man immer über eine Woche wartet, man viel zu viel zu berichten hat. Nun gut.... wo fange ich an? Nachdem Chris letzte Woche wieder gefahren ist hat Inga ab Donnerstag Besuch von Julia aus Bonn bekommen. Freitag Abend sind wir alle zusammen nach Grünerløkka gefahren um im Fru Hagen etwas trinken zu gehen, nur leider war dort alles so überfüllt, dass wir am Ende doch in einem anderen Stadtteil von Oslo gelandet sind. Habe überrascht auf der Speisekarte eine Pizza für „nur“ 60 Kronen gefunden und sie natürlich sofort mit knurrendem Magen bestellt, um dann festzustellen, dass sie so groß war wie eine Untertasse... aber geschmeckt hat sie dennoch! ;) Samstag habe ich dann meinen ersten Patienten untersucht, zusammen mit Nils Christian, einem norwegischen Kommilitonen von mir. Hatte auch alles so gut gekappt, dass ich mir vorgenommen hatte, den nächsten Patienten ohne Hilfe zu untersuchen. Am Abend sind wir dann mit einer größeren Gruppe in die Stadt gezogen und sind in einen Club gegangen, der, man glaubt es kaum, nicht mal Eintritt gekostet hat. Die Musik war allerdings ein wenig träge und die männlichen Norweger sehr interessiert an den Mädels aus unserer Gruppe, so dass ich hin und wieder als Alibi-Freund eingesprungen bin, um allzu aufdringliche Norweger wieder zu verscheuchen.
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