Samstag, 27. September 2008

Mamma Mia, was für eine schöne Woche!


So, die Zeit verfliegt rasend schnell und schon sind wieder fast zwei Wochen vergangen seit dem letzten Eintrag, ich lasse nach! ;) Was in der der letzten Woche genau passiert ist, weiß ich schon gar nicht mehr genau, aber dann scheint es auch nicht so besonders spannend gewesen zu sein. Bin fleißig in die Uni gegangen, zu den Sprachkursen und habe jede Menge Besorgungen fürs Wochenenende gemacht, denn Chris ist zu Besuch gekommen *Luftsprung mach*. Habe ihm am Freitag noch einen Gulrotkake gebacken, sprich einen Karottenkuchen. Das Rührgerät musste ich mir von Kristin aus Kringsjå ausleihen und ich habe nirgendwo in Oslo gemahlene Mandeln gefunden, so dass ich den Abend damit verbracht habe, mit einem Hammer auf Nüsse einzuschlagen und Karotten klein zu schreddern. Der Kuchen ist mir dann aber doch sehr gut gelungen, dank dem tollen Rezept aus der Sendung mit der Maus! ;) Da ich den Tag nicht zum Essen gekommen war, war ich sehr froh, dass ich am Abend in Kringsjå zum Spagetti-Essen eingeladen wurde, als ich das Rührgerät zurückgegeben habe.
Am Abend habe ich dann für Chris einen Geburtstagstisch vorbereitet. Und Samstag... ja Samstag, da bin ich ganz aufgeregt ganz früh aufgestanden, habe letzte Vorbereitungen getroffen und bin zum Hauptbahnhof gefahren. Und dann konnte ich es gar nicht glauben, als Chris WIRKLICH aus dem Zug gestiegen ist. Die nächsten Tage waren dann seeeeeehr schön und der Wettergott scheint Chris zu mögen, am Freitag hatte es noch geregnet aber ab Samstag war durchgehend blauer Himmel und Sonnenschein (das Wetter hält bis heute an). Zuerst gab´s dann eine kleine Bescherung für Chris und dann kam die obligatorische Sightseeing-Tour durch Oslo, die Karl-Johan entlang zu Aker Brygge und Oper. Mein typisch norwegisches Matpakke mit Geitost und Lefse konnte Chris jedoch nur teilweise begeistern (Zitat „Der Käse schmeckt nach Streichelzoo“). Am Abend haben wir dann noch ein Geburtstagsessen gekocht und Kein-Ohr-Hasen auf DVD geschaut... soooo ein schöner Film. Mal nachdenken... was kam am Sonntag? Ohja, da sind wir nach dem Frühstück mit der T-Bane nach Frognerseteren gefahren und haben den Blick über die Nordmarka genossen (der bewaldete Teil des Stadtgebietes von Oslo)! Danach noch ein Abstecher zum Holmenkollen und ein Blick über den bebauten Teil der Stadt und dann wieder hinab zum Vigelandspark (P.S. das V wird im Norwegischen wie ein W ausgesprochen! ;) Als wir auf dem Weg dorthin an dem sehr schönen Colosseum-Kino vorbeigekommen sind, haben wir den Entschluss gefasst, am Abend noch ins Kino zu gehen. Nachdem wir uns die Reste vom Vortag zu Gemüte geführt hatten sind wir dann am Abend wirklich in Mamma Mia gegangen, haben die mitgebrachten M&Ms gefuttert und überteuerte Cola getrunken... einfach toll! Und Oslo bei Nacht am Hafen kann ich auch sehr empfehlen! Montag sind wir dann bei mir in der Nähe frühstücken gegangen, in einem sehr romantischen Stadtteil von Oslo. Die Bäckerei wird jedoch von einem riesigen Schwarm Vögel belagert, so dass man auf sein Essen schon sehr aufpassen musste, um nicht ein paar Mitesser zu haben! ;) Dann musste ich wohl oder übel in einen Pflicht-Kurs in der Uni, bei dem ich unzählige Herzen anhören durfte, während Chris die Stadt auf eigene Faust unsicher gemacht hat. Er hat mir von seinen Streifzügen dann eine ganz tolle Rose mitgebracht und als mein Kurs zu Ende war sind wir zusammen mit Inga nach Blindern gelaufen und haben uns den Campus angeschaut. Sehr viel mehr ist an dem Tag glaube ich nicht passiert... außer dass wir uns am Abend die norwegische Version der Topmodels im Fernsehen angeschaut haben, mein neues Pflichtprogramm! :-D Dienstag Morgen habe ich ein amerikanisches Frühstück gemacht (auch wenn der French toast etwas dunkel war), eine kleine Märchenstunde eingelegt und Chris ein paar Geschichten aus dem tollen Buch vorgelesen, dass mir meine Schwester zum Abschied geschenkt hat. Allerdings mit der Wirkung, dass ich slebst die ein und andere Träne verdrücken musste (die Geschichten waren aber auch zuuuu schön).
Danach haben wir dann eine sehr schöne Tour entlang des Akerselva gemacht, vom Maridalsvann wo er beginnt bis zu seinem größten Wasserfall in der Stadt. Am Abend sind wir dann ein zweites Mal ins Kino gegangen und haben uns „The Dark Knight“ angeschaut, auch ein sehr guter Film (ich könnte mich an diese Kinobesuche glatt gewöhnen). Mittwoch sind wir dann noch einmal durch die Stadt geschlendert und haben uns dieses und jenes Geschäft angeguckt (Chris hat sich den Soundtrack von Mamma Mia gekauft, denn ich mir unverschämter Weise dann später einfach auf meinen PC gezogen habe) und zum Mittag gab es dann endlich die Bratäpfel, die ich eigentlich schon am Samstag als Dessert machen wollte! ;) Dann hieß es leider schon wieder Abschied nehmen *schnief* und ich musste ihm am Abend in den Zug setzen. Als kleinen Trost habe ich mir dann noch ein Poster für meine leere Wand gekauft und den Abend bei Inga verbracht, um mich abzulenken. Donnerstag stand dann der große Marathon-Tag in der Anästhesie an, sieben Stunden Praktikum in denen ich so schöne Dinge wie Wiederbelebung, Intubation und Zugang-Legen gelernt habe! ;) Jetzt wird der Alltag wohl wieder einkehren, nach dieser sehr schönen Woche, aber am Sonntag gibt´s ja erst noch mein kleines WG-Essen und heute werde ich meinen ersten Patienten untersuchen (bin schon ganz aufgeregt). Und dann habe ich ja auch schon gaaaanz bald Geburtstag und meine Eltern kommen zu Besuch, ich freue mich schon sehr!

Montag, 15. September 2008

Eine Woche voller kulinarischer Hochgenüsse

Es wird wieder Zeit für einen kleinen Eintrag. Die letzte Woche war sehr gemütlich, habe viel für andere gekocht und mich von anderen bewirten lassen. Montag hatte ich drei Kommilitoninnen eingeladen, von denen leider nur eine kommen konnte, aber Inga und Simone aus Bonn waren auch dabei. Habe mich an einem Kartoffelgratin versucht, der leider ein wenig flüssig blieb, aber geschmeckt hat es dennoch. Tuva, die Norwegerin, die dennoch gekommen ist, hat zum Nachtisch dann ein paar Bratäpfel gemacht, sehr lecker! Haben uns nett auf norwegisch unterhalten und konnte sogar eine meiner Mitbewohnerinnen animieren, sich ein wenig zu uns zu setzen. Mittwoch gab´s dann bei Inga eine Quiche und Donnerstag einen Kartoffelauflauf-Gemüse-Auflauf bei Simone in Kringsjå mit 5 weiteren Deutschen. Dazwischen bin ich auch irgendwann noch zur Uni gegangen und habe spannende Dinge über Urologie erfahren (musste dafür ausnahmsweise immer ins Krankenhaus nach Aker fahre, in dem Inga immer Unterricht hat). Finde meine Klein-Gruppe sehr nett und werde sie in den kommenden Wochen bestimmt mal zu mir zum Essen einladen! Freitag war ich nach der Uni nochmal kurz bei der Polizei und habe einen Brief meiner Krankenversicherung abgegeben, den sie noch für meine Aufenthaltsgenehmigung brauchten und habe dann wieder in Grönland Grünzeug eingekauft. Hatte eigentlich geplant, am Sonntag für meine WG zu kochen, hatte auch extra einen Zettel aufgehangen. Sonntagabend war dann leider niemand hier, anscheinend war der Zettel zu klein! Habe jetzt einen neuen größeren Zettel angefertigt und werde das Essen in dieser Woche veranstalten. Dafür konnte ich am Sonntag meine Gemüselasagne dann schon mal selber antesten und sie ist zum Glück genießbar. Samstag war ich auf einer kleinen Tour entlang des Akerselva (Akersfluss), der durch Oslo fließt. War eine kleine Gruppe von acht internationalen Studenten, von der Uni organisiert, und ein sehr netter älterer Norweger hat uns viele spannende Dinge über Oslos und Norwegens Geschichte und die des Flusses erzählt. Der Fluss ist im Vergleich mit dem Rhein eher ein kleiner Bach aber dennoch war er der Sitz der industriellen Revolution in Norwegen mit einer Menge kleiner Fabriken an seinem Ufer. Er hat aber auch ein paar beeindruckende kleinere Wasserfälle auf seinem Weg vom Maridalsee im Norden der Stadt bis zur Einmündung in den Fjord (insgesamt ist er nur wenige Kilometer lang). Habe auch einen der vielen Schwedenwitze von meinem Oslo-Guide gelernt, die laut seinen Angaben alle auf diesem Niveau sind. „Warum laufen die Schweden bei Gewitter immer lächelnd durch die Gegend? Weil sie denken, sie werden fotografiert!“ Die gleichen Witze gibt es übrigens von den Schweden auch über die Norweger, aber unser Guide meinte, die Witze der Norweger seien dennoch die besseren! :-D Am Abend war ich dann als Revange für meine Einladung am Montag bei den Norwegerinnen eingeladen (meine Strategie ist also aufgegangen!). Die Gruppe hat eine kleine Tradition, dass sie hin und wieder einen „Kuchen-Waffel-Abend“ machen und so konnte ich mir den Bauch mit den verschiedensten Leckereien vollschlagen. Habe mich dort sehr wohlgefühlt, auch wenn ich von den Witzen, die im schnellsten Norwegisch hin-und-her geworfen wurden nur einen Bruchteil verstanden habe, aber so ist das halt am Anfang. In einem Jahr kann ich dann vielleicht selber mal einen Witz machen. Dafür musste ich ein paar deutsche Kinderlieder zum besten geben, vom Geburtstags- bis Gute-Nacht-Lied und versprechen, bis zu meinem Geburtstag allen das deutsche „Zum Geburtstag viel Glück“ beizubringen. Gestern war ich dann ganz fleißig, bevor ich am Abend ja erkennen musste, dass keiner da war, der bekocht werden wollte, und habe meine Semesteraufgabe für den Norwegischkurs geschrieben. Kaum zu glauben, aber ich habe es wirklich geschafft, 1900 Wörter über erneuerbare Energien auf Norwegisch zu schreiben. Jetzt muss ich das ganze nur noch Korrektur-lesen, was sicher nochmal so lange dauert! ;-) Heute bin ich dann ganz vorbildlich mal wieder zu den Vorlesungen gegangen und habe danach in meiner Kleingruppe die chirurgische Händedesinfektion und Einkleidung trainiert – sehr lehrreich! Wurde auch gefragt, ob ich meinen Geburtstag nicht am 9.10 mit zwei Mädels aus der Gruppe zusammen feiern will, sie wollen alle an den Sognsvann gehen und „pinnebrød“ machen. Man sieht, so langsam lerne ich auch ein paar Norweger kennen!

Sonntag, 7. September 2008

Folkemuseet


So, es wird mal wieder Zeit für einen Eintrag. Habe mir am Dienstag beim Klettern eine Erkältung eingefangen, die sich im Laufe der Woche immer weiter ausgebaut hat, mit dem Ergebnis, dass ich heute wohl besser Zuhause bleibe, Hausaufgaben mache und mich auskuriere. Mittwoch Abend war ich nach dem Phonetik-Kurs noch bei Mareike auf dem Geburtstag (eine deutsche Austauschstudentin, die im anderen Studentenheim Kringsjå wohnt, 15 min zu Fuß den Berg hinauf). Wollte eigentlich nur zum Kaffe hingehen um danach noch meine Wäsche zu waschen, aber da es am Abend noch was leckeres zu Essen gab, bin ich dann doch recht lange geblieben. Donnerstag war zwischen Uni und Sprachkurs ein Informationstreffen für alle norwegischen Medizinstudenten angesetzt, die später einmal ins Ausland wollen. Wir wurden daher alle gebeten, zu erscheinen, damit wir den wissbegierigen Studenten Rede und Antwort stehen können. Leider aber war das Treffen von deutschen Studenten überflutet und die meisten Norweger wollen sowieso lieber nach Australien, so dass ich zwar umsonst Limo trinken und Obst essen, aber keine Fragen beantworten konnte, naja... Bonn ist trotzdem eine schöne Stadt! ;-) Freitag Abend ging´s dann nochmal zu Mareike, sie hatte eine kleine Party angesetzt bei der es nochmal feuchtfröhlich zuging und ich mir den Bauch mit Waffeln ihrer niederländischen Mitbewohnerin voll geschlagen habe! ;) Gestern Morgen sind Inga, Andrew (aus Australien) und ich dann auf die Halbinsel Bygdøy ins Folkemuseet gefahren... ein großes Freilichtmuseum, in dem alte Höfe aus ganz Norwegen ausgestellt sind. Habe eine sehr interessante Führung von einem Norweger in Nationaltracht bekommen und das eine und andere über das beschwerliche frühere Leben der Norweger erfahren. Kleiner Höhepunkt war die Stabkirche auf dem Gelände, von denen es nur noch wenige in Norwegen gibt. Nach der offiziellen Führung haben wir uns noch den Rest des Geländes und zwei Ausstellungen über norwegische Volkskunst und die Nationaltrachten angesehen. Die Aufbauten zum „Alten Christiania (Oslo)“ fand ich sehr spannend, die alten Höfe aus ganz Norwegen waren dagegen alle recht gleich (die erwähnten regionalen Unterschiede liegen wohl eher im Detail). Danach sind wir zu dritt noch nach Grønland gefahren, ein Stadtteil von Oslo in dem man unglaublich billig Obst und Gemüse einkaufen kann!!! Das habe ich direkt ausgenutzt und mich ein wenig mit frischen Grünzeug ausgestattet und am Abend dann Inga und mich mit einem leckeren Auflauf erfreut. Es war ein kleines Testessen und Inga hat es für gut genug befunden, es demnächst meinen Mitbewohnern vorzusetzen. In der nächsten Zeit wird wahrscheinlich das Mädel einziehen, dass sich vor kurzem das nun freie Zimmer vom Jonas angeguckt hat. Sobald sie da ist, werde ich einen Termin vereinbaren und dann meine Kochkünste zur Schau geben! ;-)

Mittwoch, 3. September 2008

Hiking and rappeling

Wie gesagt war der gestrige Tag mal wieder ein wenig ereignisreicher. Am Morgen hatte ich erst noch Uni, was aber auch sehr ergiebig war, da ich mich mit meinem ersten norwegischen Patienten unterhalten habe. Zwar nicht allein sondern zu dritt, aber ich habe immerhin die eine oder andere Frage gestellt und die Untersuchung durchgeführt. Jetzt habe ich vor den Journalen, die ich anfertigen muss, nicht mehr ganz so einen Bammel – es geht alles irgendwie! Danach ging´s dann mit dem Bus zum Kolsåstoppen, eine handliches Felsmassiv in der Nähe von Oslo. Die Tour wurde organisiert von „Hiking in Norway“, speziell für die ausländischen Studenten an der Universität Oslo. Schwer bepackt mit Seilen, Kletterschuhen und Würstchen haben wir dann den Berg bestiegen, etwas über Geologie erfahren und die tolle Aussicht über den Fjord genossen. Dann hieß es „let´s rappel down“! Haben uns von einer 23m hohen Steilwand abgeseilt! Hatte zu Beginn doch gehörigen Respekt mich über die Kante zu schwingen, aber dann hat es doch sehr viel Spaß gemacht. Dann gab´s die mitgebrachten Würstchen gegrillt und gekocht, ganz auf die norwegische Art in Lompe mit Ketchup, Senf und gerösteten Zwiebeln. Zum Schluss ging´s dann noch mal an den Fuß der Wand und ich habe mich am hinaufklettern probiert. Nach anfänglichem Absturz ins Seil habe ich es auch ein Stück die Wand hinaufgeschafft, aber das wirkliche Talent für diesen Sport fehlt mir glaube ich(die Wand war übrigens eine Anfängerwand)! Im Dämmerlicht ging´s dann wieder an den Abstieg vom Berg und zurück nach Oslo. Trotz kleineren Schürfwunden und ein paar blauen Flecken hat das ganze seeeeeehr viel Spaß gemacht, die norwegische Natur ist ja hier die Sehenswürdigkeit schlecht hin. Ich freue mich schon auf weitere Unternehmungen im norwegischen „Outback“!



Montag, 1. September 2008

"Lekser og lektyrer"


So, eine Woche ist schon wieder um seit dem letzte Eintrag und ich fühlte mich veranlasst, wieder mal ein Lebenszeichen von mir zu geben. Etwas wirklich spannendes kann ich allerdings nicht berichten, die letzten Woche und das Wochenende waren seeeeehr ruhig. Bin brav zur Uni und den Sprachkursen gegangen, habe Hausaufgaben gemacht, eingekauft und meine Miete überwiesen. Zum Norwegisch-Lernen habe ich mir am Wochenende Harry Potter auf norwegisch gekauft und verbringe damit jetzt meine Abende (mehr als zwei Kapitel schaffe ich am Tag allerdings nicht). Lerne immer mehr Norweger an der Uni kennen, die alle sehr nett zu mir sind, und ich denke, es dauert nicht mehr lang, bis ich den einen oder anderen als Freund bezeichnen kann! Das Wochenende habe ich dann mal richtig gefaulenzt und nicht sehr viel gemacht, außer am Samstag Abend mit Emil die Szene in Oslo zu erkunden. Nach einem recht menschenleeren „Forspill“ bei einem norwegischen Bekannten von ihm haben wir uns ins schwule Nachtleben gestürzt, dass hier allerdings nur aus drei Bars besteht, von denen eine im Altersdurchschnitt weit über meinen zarten 21 Jahren liegt. Und auch die Rückreise zum Studentenwohnheim gestaltet sich schwierig. Da nachts keine Bahnen mehr fahren hat man die Wahl zwischen einem Taxi (das man besser meidet, wenn man nicht den gesamten Inhalt seines Portemonnaies ausgeben will) oder dem stündlichen Nachtbuss, der auch schon satte 50 Kronen für alle kostet, egal wohin es geht. Fühle mich inzwischen schon sehr zu Hause in meinem Studentenwohnheim, der Kontakt zu meinen Mitbewohnern wird mehr (auch wenn einer schon ausgezogen ist, aber ich warte gespannt auf den neuen Mieter, der bei den langen Wartelisten sicher nicht lange auf sich warten lässt) und auf der Straße trifft man hin und wieder schon ein bekanntes Gesicht. Die neue Woche hat auch ruhig begonnen, diese Woche habe ich allerdings sehr viel mehr Praktika als die letzte! Morgen passiert aber wieder etwas spannendes, gehen am Nachmittag klettern an den Stadtrand von Oslo, da wird es also wieder etwas mehr zu berichten geben.